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Tobias Bärmann
5. Kammerkonzert
Revolution
Kommen Sie näher! Ohne Dirigat, in kleinen Besetzungen und konzentrierter Atmosphäre, mit vielfältigen, von den Musiker:innen selbst gestalteten Programmen entfalten sich in unserer Kammermusik besondere, individuelle Handschriften. Im 200. Todesjahr Beethovens eröffnet jedes dieser Konzerte einen Kosmos, der zentrale Themen seines Lebens und Schaffens mit etablierten wie zeitgenössischen Kompositionen verschiedener Stilrichtungen spürbar macht.
Programm
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Violine
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Violoncello
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Schlagzeug
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Klavier
IANNIS XENAKIS
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„Okho“
ANDY PAPE
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„Cadance for Two“
MAURICIO KAGEL
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„Ludwig van“ – Hommage von Beethoven
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH
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Sinfonie Nr. 15 A-Dur op. 141 a
(Fassung für Klaviertrio und Schlagzeug von Viktor Derewianko)
NEBOJŠA JOVAN ŽIVKOVIĆ
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„Die Arten des Wassers“ op. 23
Das Konzert
- Spielstätte Elbphilharmonie, Kleiner Saal
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Dauer
120 Min
- Altersempfehlung Ab 10 Jahre
Kammermusik lebt von Nähe – musikalisch wie menschlich. In der Kammerkonzertreihe zeigt sich das Philharmonische Staatsorchester in seiner persönlichsten Form: im direkten Austausch, getragen von der Neugier und Handschrift der Musiker:innen selbst. Im Beethoven-Jahr begegnet uns sein Geist in allen Programmen – hier durch das zentrale Thema der Revolution und des Aufbruchs. Beethovens Musik ist vom Streben nach Vervollkommnung geprägt, vom Wunsch nach einer besseren Welt jenseits gesellschaftlicher Zwänge.
Das fünfte Kammerkonzert erkundet Revolution auf vielfältige Weise: Iannis Xenakis’ „Okho“ für drei Schlagzeuger entstand anlässlich der Feierlichkeiten zum zweihundertjährigen Jubiläum der Französischen Revolution. Andy Papes „CaDance for Two“ untersucht die Beweglichkeit des Takts selbst, während Mauricio Kagels “Ludwig van – Hommage von Beethoven” die Vergangenheit in die Gegenwart überträgt und den Zufall als Gestaltungsprinzip zulässt. Schostakowitschs Sinfonie Nr. 15 spiegelt stillen Widerstand gegen Unterdrückung, und Nebojša Jovan Živkovićs „Die Arten des Wassers“ nutzt das Bild des Wassers als Metapher für Wandel, Umbruch und neue Dynamiken.
Welche Erfahrung von Umbruch oder Veränderung beschäftigen Sie momentan?
Das fünfte Kammerkonzert erkundet Revolution auf vielfältige Weise: Iannis Xenakis’ „Okho“ für drei Schlagzeuger entstand anlässlich der Feierlichkeiten zum zweihundertjährigen Jubiläum der Französischen Revolution. Andy Papes „CaDance for Two“ untersucht die Beweglichkeit des Takts selbst, während Mauricio Kagels “Ludwig van – Hommage von Beethoven” die Vergangenheit in die Gegenwart überträgt und den Zufall als Gestaltungsprinzip zulässt. Schostakowitschs Sinfonie Nr. 15 spiegelt stillen Widerstand gegen Unterdrückung, und Nebojša Jovan Živkovićs „Die Arten des Wassers“ nutzt das Bild des Wassers als Metapher für Wandel, Umbruch und neue Dynamiken.
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