Alles ist Beethoven – und doch ganz neu. Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber über eine experimentierfreudige Saison.
Zum EditorialKonzerte
„Im Himmel werde ich hören“
2027 jährt sich Ludwig van Beethovens Todestag zum 200. Mal. Dewegen heben wir in dieser Saison die Grenzen der Zeit auf und hören Beethoven neu: als Kraftfeld, als Gefühl, als universelle Sprache. Omer Meir Wellber verbindet seine Sinfonien zu neuen Klangräumen – frei von Chronologie, voll von Leben. ZeitenLos.
Philharmonische Konzerte
199. PHILHARMONISCHE KONZERTSAISON
EINE REISE JENSEITS DER ZEIT
Wenn Musik nicht mehr erzählt, wann sie entstand, sondern nur noch warum – dann beginnt etwas Zeitloses. In dieser Saison heben wir die Grenzen der Zeit auf und hören Beethoven neu: als Kraftfeld, als Gefühl, als universelle Sprache. Omer Meir Wellber verbindet seine Sinfonien zu neuen Klangräumen – frei von Chronologie, voll von Leben. Begleitet wird diese Reise auf den folgenden Seiten von Texten der Dichterin Juliane Liebert, die inspiriert von Beethoven in poetischen Momentaufnahmen das Thema Zeitlosigkeit für uns weiterführt. Eine Saison zwischen Ewigkeit und Augenblick. ZeitenLos.
Kammerkonzerte
59. Kammermusiksaison
BEETHOVENBILDER
Kammermusik lebt von Nähe – musikalisch wie menschlich. In der Kammerkonzertreihe zeigt sich das Philharmonische Staatsorchester von seiner persönlichsten Seite: in kleinen Besetzungen, im intimen Rahmen des Kleinen Saals der Elbphilharmonie und mit Programmen, die von den Musiker:innen selbst gestaltet wurden. Die Vielfalt der Ensembles eröffnet dabei immer neue Klangräume. Ohne Dirigat, ohne Distanz, ganz im direkten musikalischen Austausch entfaltet sich die besondere Intensität der Musik. So erhält jedes Kammerkonzert eine individuelle Handschrift und lädt dazu ein, den Interpret:innen auf Augenhöhe zu begegnen.
Wie in den anderen Konzertreihen liegt auch bei den Kammerkonzerten dieser Saison besonderes Augenmerk auf dem Schaffen von Ludwig van Beethoven, dessen 200. Todestag im Jahr 2027 begangen wird. So werden Sie in allen Programmen einen Beethoven-Bezug finden, der sich aber nicht nur in zentralen Werken des epochalen Bonner Tonsetzers äußert. Die Titel der einzelnen Konzerte eröffnen einen Kosmos, der von zentralen Themen aus Beethovens Leben und Schaffen inspiriert ist und diese sowohl mit etablierten als auch zeitgenössischen Kompositionen verschiedener Stilrichtungen spürbar macht. Auf diese Weise entsteht eine vielschichtige und heutige Auseinandersetzung mit dem Meister
der großen wie kleinen Form, auf die Sie sich hoffentlich ebenso freuen wie wir.
Die Kammermusikkommission des
Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg