Nachhaltigkeit – was wir tun

… um Ressourcen zu schonen und Emissionen zu senken

Energie & Ressourcen

  • 100 % Ökostrom in allen Betriebsstätten
  • Umrüstung auf LED: von der szenischen Beleuchtung über Zuschauerraum, Probebühnen, Foyers bis hin zur Allgemeinbeleuchtung im Bühnenhaus – weitere Bereiche folgen
  • Gebäudeautomation zur intelligenten Steuerung von Wärme, Kälte und Strom
  • Frequenzgeregelte Lüftungsanlagen für die Foyers
  • Bewegungsmelder in Fluren, Treppenhäusern und Sanitärbereichen für effiziente Beleuchtung

 

Wasser & Papier

  • Perlatoren und moderne Umwälzpumpen zur Wassereinsparung
  • Recyclingpapier für Druck und Hygieneartikel

 

Mobilität

  • JobRad und JobTicket für Beschäftigte (inkl. HVV)
  • HVV-Ticket im Eintrittspreis enthalten – damit Sie, unser Publikum, klimafreundlich anreisen können
  • Nutzung von HVO 100 Kraftstoff für Lkw-Fuhrpark

 

Soziales

Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch soziale Verantwortung – gegenüber unseren Mitarbeiter:innen, unserem Publikum und der Gesellschaft. Wir schaffen faire Arbeitsbedingungen, fördern Vielfalt und öffnen unsere Türen für möglichst viele Menschen.

  • Vergabegesetz und Einhaltung aller Tarifverträge

  • Eine Vielzahl an Betriebsvereinbarungen für klare Regelungen im Alltag
  • Hamburger Corporate Governance Kodex als verbindlicher Standard
  • Führungsworkshops zur kontinuierlichen Weiterentwicklung
  • Wir sind Teil von Culture.Care. Unser Haus nimmt aktiv am Projekt Culture.Care. (https://www.culturecare-bm.de) des Bühnenmütter* e.V. teil. Gemeinsam mit sechs weiteren Modelltheatern gestalten wir neue Strukturen, um Arbeitsbedingungen sorgearbeitsfreundlicher zu machen.

 

Vielfalt & Teilhabe

  • Schwerbehindertenvertretung
  • Gleichstellungsbeauftragte
  • Compliance-Beauftragter für transparente Prozesse
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement zur Unterstützung nach Krankheit
  • Suchtkrankenhelfer:innen als vertrauliche Anlaufstelle
  • Innerbetriebliche Beschwerdestelle

 

Gesundheit & Vorsorge

  • Zusatzversorgung für Beschäftigte

  • Freiwillige Angebote wie Grippeschutzimpfung und Augenuntersuchung
  • Angebote wie Wellpass und Vergünstigungen bei Bäderland für unsere Mitarbeitenden
  • Einsatz von Trinkbrunnen zur kostenlosen und emissionsarmen Versorgung mit Trinkwasser

 

Gesellschaft & Publikum

  • Soziale Eintrittspreisgestaltung, um die Oper für alle zugänglich zu machen
  • Soziale Teilhabe: Wir stellen regelmäßig Freikarten-Kontingente für Kulturleben Hamburg und den Hamburger Kulturschlüssel zur Verfügung. Diese Organisationen geben die Karten gezielt nach sozialen Gesichtspunkten weiter. Darüber hinaus beteiligen wir uns am Programm „Meine Freikarte“ der Hermann-Rauhe-Stiftung, das Erstsemester-Studierenden den kostenfreien Zugang zu Kulturveranstaltungen ermöglicht.
  • Mit dem SNEAK KLUB öffnen wir die Generalproben der Staatsoper kostenlos für Schüler:innen, Student:innen und Auszubildende.
  • Mit unserem Vermittlungs- und Familienprogramm CLICK in möchten wir die Verbindung zur Hamburger Stadtgesellschaft stärken und noch mehr Menschen für Oper und Musiktheater begeistern. Das Programm richtet sich gezielt auch an Lehrende und Schulklassen.
  • Materialspenden: Stoff- und Materialreste geben wir an Hamburger Kitas weiter – für kreatives Arbeiten mit Kindern

 

Material

Nachhaltigkeit ist für uns ein fortlaufender Prozess – auch hinter den Kulissen. Ob Bühne, Kostüm oder Technik: Wir achten darauf, Materialien möglichst lange zu nutzen und Abfälle zu reduzieren.

 

Neuproduktionen

Jede Spielzeit entstehen zahlreiche Neuproduktionen. Wo immer es der künstlerische Entwurf zulässt, nutzen wir unseren umfangreichen Fundus. Dort lagern und verwalten wir Kostüme, Maskenteile, Requisiten und unterschiedlichste Bühnenelemente.

So verbinden wir kreative Visionen mit einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.

 

Unser großes Repertoire

Wir sind ein Haus mit einem außergewöhnlich großen Repertoire. Manche Produktionen laufen seit Jahrzehnten oder lagern über viele Jahre hinweg in unseren Depots, um dann wieder hervorgeholt zu werden. Damit diese Klassiker auch heute noch in voller Pracht auf die Bühne kommen, werden Kostüme und Bühnenbilder kontinuierlich gepflegt, repariert und an die extreme Beanspruchung während einer Vorstellung angepasst.

 

Wenn Produktionen unwiderruflich enden

Mit jeder Produktion entstehen aufwendige Bühnenbilder, Requisiten und Kostüme. Damit von diesen, wenn die Produktion einmal abgespielt ist, nicht alles ungenutzt bleibt, gehen wir bewusst und so ressourcenschonend wie möglich mit ihnen um:

  • Kostüme und Maskenteile: Gut erhaltene Stücke kommen in unseren hauseigenen Fundus. Einmal im Jahr öffnen wir unsere Türen für einen großen Fundusverkauf – so schaffen wir Platz für Neues und geben Kostümen ein zweites Leben.
  • Bühnenelemente und Requisiten: Wiederverwendbare Requisiten haben ihren festen Platz in unserem Requisitenfundus. Kostbare Kleinteile und Bühnenelemente wie Rollen, Zahnräder, Ketten, Drahtseile oder Wagen nehmen wir in unseren technischen Fundus auf. Selbstverständlich müssen wir darauf achten, dass sie auch bei Zweit- oder Drittnutzung den statischen Anforderungen entsprechen.
  • Weitergabe: Was wir selbst nicht behalten und nutzen können, bieten wir der Hanseatischen Materialverwaltung, Schrott bewahre e.V. sowie anderen Hamburger Bühnenhäusern an.
  • Entsorgung: Was weder weiterverwendet noch gelagert werden kann, beschädigt oder unbrauchbar ist, wird fachgerecht entsorgt.

 

Wenn wir umbauen

Auch beim Umbau unseres Opernhauses sortieren wir Technik und Materialien sorgfältig. Was noch nutzbar ist, geben wir bei Bedarf an andere Hamburger Häuser weiter – so bleiben die Ressourcen im kulturellen Kreislauf unserer Stadt.

 

Ausblick

Nachhaltigkeit verstehen wir als fortlaufenden Prozess. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Prozesse zu verbessern. Doch wir wissen: Es gibt noch viel zu tun.

In den kommenden Jahren möchten wir:

  • eine Treibhausgasbilanz erstellen und auf dieser Grundlage eine umfassende Klimastrategie entwickeln – um unsere Emissionen gezielt zu erkennen und systematisch zu verringern,
  • unsere Kreislaufprozesse weiter ausbauen und noch mehr Materialien im kulturellen Kreislauf halten,
  • die ökologische Effizienz unserer Gebäude und Abläufe noch weiter steigern,
  • gemeinsam im Rahmen von Projekten wie Culture.Care unsere Arbeit sorgearbeitsfreundlicher gestalten,
  • uns noch stärker mit anderen Hamburger Häusern und Initiativen vernetzen, um voneinander zu lernen und Ressourcen besser zu teilen.

 

KONTAKT

nachhaltigkeit [​at​] staatsoper-hamburg.de