Impression Le Nozze di Figaro
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Karl Forster

Le nozze di Figaro

Wolfgang Amadeus Mozart
Inszenierung von 2015
Kein Klassenkampf, keine Französische Revolution, der Fokus liegt auf der Kraft der Musik: Mit dieser Inszenierung setzt Stefan Herheim ein Gegengewicht zur häufig hochpolitischen Lesart dieses Stücks. Was ihn interessiert, ist der „Egoismus als Antrieb der Welt, aber auch als Voraussetzung der Liebe“. Und weil sich im Bühnenbild aus 1500 Notenblättern alle auf Augenhöhe begegnen, sind Missverständnisse selbstverständlich inkludiert.

„Wie ein Zauber­streich, der unter Puder und Perücken plötzlich wieder Menschen wie Du und Ich zum Vorschein bringt“
Musik Heute

OPERA BUFFA IN VIER AKTEN
Komposition: Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto: Lorenzo da Ponte nach der Komödie La Folle Journée ou Le Mariage de Figaro von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais
  • 1786 17. Mai, Uraufführung am Hoftheater in Wien
  • 2015 15. November, Premiere dieser Inszenierung an der Hamburgischen Staatsoper
  • 2027 Am 23. April um 18:15 findet das Gespräch „Künstlerkopf im Fokus: Stefan Herheim“ zwischen Dr. Alexander Meier-Dörzenbach und Christopher Warmuth statt.
    FRAMING Hall im Foyer 2. Rang

    Mit Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung

Besetzung

Das Stück

  • Spielstätte Staatsoper, Großes Haus
  • Dauer
    210 Min,
    • 15.4. /
    • 17.4. /
    • 25.4.
    150 Min,
    • 23.4.
  • Pause Eine Pause von 25 Minuten nach dem zweiten Akt (nach ca. 110 Minuten)
  • Altersempfehlung Ab 14 Jahren / Klasse 9
  • Sprache In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
So viele Noten hat man selten an einem Abend gesehen. Schon zu Beginn der Ouvertüre blicken wir auf die Originalhandschrift der Partitur von Wolfgang Amadeus Mozarts Le nozze di Figaro. Und die Noten rennen, werden zu gezeichneten Figuren, erzählen die Geschichte von Begierde und der geplanten Hochzeit von Susanna und Figaro, bevor wir überhaupt das Liebespaar auf der Bühne sehen. Regisseur Stefan Herheim setzt mit seiner Inszenierung ein Gegengewicht zur häufig hochpolitischen Lesart dieses Stücks. Kein Klassenkampf, keine Französische Revolution, sondern fokussiert auf die Kraft der Musik: 1500 Notenblätter sind im Bühnenbild tapeziert – Noten nicht nur auf den Wänden und an der Decke, sondern auch auf die Kostümstoffe gedruckt. Das einzige Requisit ist ein mächtiges Bett in der Mitte, um das sich alles drehen wird. Herheim interessierte der „Egoismus als Antrieb der Welt, aber auch als Voraussetzung der Liebe“. Hier begegnen sich also alle auf Augenhöhe – Missverständnisse selbstverständlich inkludiert.
Rahmenprogramm

Mit FRAMING the REPERTOIRE beleuchten wir vergangene Inszenierungen als eigenständige Kunstform.

  • GUIDANCE: Diskutieren Sie mit jungen Expert:innen über Werk, Inszenierung und Relevanz – vor, während und nach jeder Vorstellung in den Foyers

  • Am 23. April um 18:15 findet das Gespräch „Künstlerkopf im Fokus: Stefan Herheim“ zwischen Dr. Alexander Meier-Dörzenbach und Christopher Warmuth statt.
    FRAMING Hall im Foyer 2. Rang

    Mit Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung

Rahmenprogramm

Das Vermittlungsprogramm der Hamburgischen Staatsoper

  • CLICK in – education:
    Probenbesuche am VormittagLe nozze di Figaro
    In einer Bühnenprobe mit Orchester erleben Schüler:innen ab Klassenstufe 5, wie die Wiederaufnahme einer Repertoireproduktion vorbereitet wird.
    13. April 2027, 9:15 – 11:45 · Eingangsfoyer

Le nozze di Figaro

Wolfgang Amadeus Mozart

  • Dauer
    210 Min,
    • 15.4. /
    • 17.4. /
    • 25.4.
    150 Min,
    • 23.4.
  • Pause Eine Pause von 25 Minuten nach dem zweiten Akt (nach ca. 110 Minuten)
  • Altersempfehlung Ab 14 Jahren / Klasse 9
  • Sprache In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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