Stefan Herheim

Stefan Herheim
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Bildrechte über Hamburgische Staatsoper

Nach einer Cello-Ausbildung in seiner Heimatstadt Oslo ging Stefan Herheim an die Hamburger Hochschule für Musik und Theater, wo er 1999 mit einer Inszenierung von „Die Zauberflöte“ das Musiktheaterregie-Diplom von Götz Friedrich erhielt. Unmittelbar danach wurde er von staatlichen Bühnen in Deutschland, Österreich und in den skandinavischen und baltischen Ländern engagiert. In 2002 erhielt er den Götz-Friedrich-Preis, ein Jahr später wurden die Salzburger Festspiele mit seiner umstrittenen Deutung von „Die Entführung aus dem Serail“ eröffnet. Seitdem arbeitet der in Berlin wohnhafte Norweger an Europas größten Opernhäusern und Festivals und gibt Regieunterricht an mehreren Hochschulen.

Von der barocken Oper bis hin zum zeitgenössischen Musiktheater spannt sich das Repertoire, das Herheim unter der musikalischen Leitung von u.a. Daniel Barenboim, Michael Boder, Adam Fischer, Daniele Gatti, Mariss Jansons, Andris Nelsons, Sir Antonio Pappano, Sir Simon Rattle und Christian Thielemann erfolgreich inszenierte. Dreimal wurde Herheim zum „Regisseur des Jahres“ von den Kritikern der Zeitschrift „Opernwelt“ gewählt, u.a. für seine Inszenierung von Parsifal bei den Bayreuther Festspielen 2008.

Mit „Le Nozze di Figaro“ debütiert Herheim an der Hamburgischen Staatsoper.