Gesine Völlm
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Gesine Völlm studierte Bühnen- und Kostümbild bei Professor Jürgen Rose an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart. Seit über 15 Jahren arbeitet Gesine Völlm für zahlreiche Tanz- Theater und Opernproduktionen an großen Bühnen und Opernhäusern in Deutschland und Europa. Gemeinsame Arbeiten verbanden sie mit Joachim Schlömer, Jossi Wieler, Anselm Weber, Karin Baier und Barbara Frey. Seit vielen Jahren arbeitet sie kontinuierlich mit Philipp Himmelmann und Stefan Herheim und seit 2015 mit Johannes Erath.
Mit Herheim arbeitete Völlm erstmals 2008 in Bayreuth bei „Parsifal“. Es folgten „Rusalka“ u.a. in Brüssel und Barcelona, „Lohengrin“ in der Staatsoper Unter den Linden, Berlin, „Der Rosenkavalier“ in Stuttgart, „Lulu“ in Kopenhagen, Dresden und Oslo, „Salome“ bei den Osterfestspielen Salzburg und Oslo, „Eugen Onegin“ in Amsterdam sowie „Xerxes“ an der Komischen Oper Berlin, Düsseldorf und Graz, Puccinis „Manon Lescaut“ am Opernhaus Graz, der Semperoper Dresden und am Aaltotheater Essen, sowie „Les Vêpres Siciliennes“ in Covent Garden und Kopenhagen und „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Salzburger Festspielen in der Opéra de la Bastille 2016.
Für das Kostümbild zu „Parsifal“ wurde sie 2009, 2010 für die Kostüme für „Rosenkavalier“ und 2014 für die „Meistersinger von Nürnberg“ von der Fachzeitschrift „Opernwelt“ zur „Kostümbildnerin des Jahres“ gewählt. „Les Vepres siciliennes“ gewann unter Stefan Herheims Regie 2014 den britischen Laurence Olivier Award in der Kategorie „best opera production“.