© ×
Hilde van Mas
6. Philharmonisches Konzert
MAHLER
Als monumentales Gesamtkunstwerk konzentriert sich das 6. Philharmonische Konzert auf eine der wegweisenden Persönlichkeiten der Hamburger Oper, Gustav Mahler. In seine vielbeschäftigte Zeit als Erster Kapellmeister fällt die visionäre „Auferstehungssinfonie“ in c-Moll, die mit einer Besetzung von über 100 Musiker:innen, großem Chor, Gesangssolistinnen und Orgel die Grenzen des seinerzeit Üblichen bei weitem überschreitet.
Programm
-
Dirigentin
-
Sopran
-
AltJess Dandy
-
-
Choreinstudierung
-
GUSTAV MAHLER
-
Sinfonie Nr. 2 c-Moll
„Auferstehungssinfonie“
Das Konzert
- Spielstätte Elbphilharmonie, Großer Saal
-
Dauer
120 Min
- Altersempfehlung Ab 10 Jahre
Die monumentalen Sinfonien Gustav Mahlers markieren zugleich den Höhe- und Endpunkt der romantisch-sinfonischen Tradition. In der Zweiten, die später den Beinamen „Auferstehungssinfonie“ erhielt, verwendet Mahler erstmals in seinem Schaffen – wie Ludwig van Beethoven in seiner berühmten Neunten – die menschliche Stimme im Kontext einer Sinfonie. Entstanden ist das Werk in Hamburg, wo Mahler als Erster Kapellmeister am Opernhaus tätig war und deshalb kaum mehr Zeit zum Komponieren fand.
Doch das ist nicht der einzige Grund für die langwierige Entstehungsgeschichte: Mahler war auf der Suche nach einer Textgrundlage für sein visionäres Gesamtkonzept einer Sinfonie über das „Leben nach dem Tod“. Er fand sie schließlich bei der Trauerfeier für den Dirigenten Hans von Bülow im Hamburger Michel, in deren Rahmen der Chor eine Vertonung von Klopstocks Gedicht „Die Auferstehung“ darbot. Darauf aufbauend schrieb Mahler den fünften Satz mit seiner hoffnungsvollen Antwort auf existenzielle Sinnfragen. Noch heute kann man sich dem gewaltigen Werk kaum entziehen, das mit einer Besetzung von über 100 Musiker:innen, großem Chor, Gesangssolistinnen und Orgel die Grenzen des seinerzeit Üblichen bei weitem überschreitet.
Doch das ist nicht der einzige Grund für die langwierige Entstehungsgeschichte: Mahler war auf der Suche nach einer Textgrundlage für sein visionäres Gesamtkonzept einer Sinfonie über das „Leben nach dem Tod“. Er fand sie schließlich bei der Trauerfeier für den Dirigenten Hans von Bülow im Hamburger Michel, in deren Rahmen der Chor eine Vertonung von Klopstocks Gedicht „Die Auferstehung“ darbot. Darauf aufbauend schrieb Mahler den fünften Satz mit seiner hoffnungsvollen Antwort auf existenzielle Sinnfragen. Noch heute kann man sich dem gewaltigen Werk kaum entziehen, das mit einer Besetzung von über 100 Musiker:innen, großem Chor, Gesangssolistinnen und Orgel die Grenzen des seinerzeit Üblichen bei weitem überschreitet.