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Hilde van Mas
2. Philharmonisches Konzert
DVOŘÁK / STRAUSS
Zwei Naturereignisse inspirierten die beiden Komponisten des 2. Philharmonischen Konzertes zu mitreißenden klangmalerischen Schöpfungen: Das Rauschen der Niagarafälle legte 1893 den Grundstein zu Antonín Dvořáks singendem Violoncellokonzert h-Moll op. 104. Und in seiner spätromantischen „Alpensinfonie“ beschreibt Richard Strauss eine Bergwanderung von Sonnenaufgang bis Dämmerung als zeitlose Allegorie auf das menschliche Leben.
Programm
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Dirigent
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VioloncelloTruls Mørk
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ANTONÍN DVOŘÁK
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Violoncellokonzert h-Moll op. 104
RICHARD STRAUSS
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„Eine Alpensinfonie“ op. 64
Das Konzert
- Spielstätte Elbphilharmonie, Großer Saal
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Dauer
120 Min
- Altersempfehlung Ab 10 Jahre
„Ein Stück Holz, das oben kreischt und unten brummt.“ Ein großer Freund des Cellos war Antonín Dvořák diesem berühmten Zitat zufolge nicht – und doch schuf er eines der wichtigsten spätromantischen Solokonzerte für dieses Instrument. Dabei erklang zunächst eine „Sinfonie in h-Moll“ in seinen Ohren, als er während seines Aufenthalts in den Vereinigten Staaten 1893 erstmals das Rauschen der Niagarafälle hörte. Unter dem Eindruck des Cellokonzerts seines Kollegen Victor Herbert wurde daraus in den darauffolgenden Jahren ein mitreißendes Konzert, in dem Dvořák das einst missachtete Soloinstrument unnachahmlich zum Singen bringt.
In seiner meisterhaft instrumentierten Alpensinfonie beschreibt Richard Strauss eine Wanderung in den Alpen vom Sonnenaufgang, über den Aufstieg, die Szenerie auf dem Gipfel, bis hin zum einsetzenden Gewitter und dem darauf folgenden Abstieg – jeweils mit einer plastischen Vertonung der dazugehörigen Naturereignisse. Dabei ist das Werk weitaus mehr als eine spätromantische Tonmalerei: Die zyklische Anlage vom Morgengrauen bis zur Dämmerung kann auch als zeitlose Allegorie auf das menschliche Leben betrachtet werden.
In seiner meisterhaft instrumentierten Alpensinfonie beschreibt Richard Strauss eine Wanderung in den Alpen vom Sonnenaufgang, über den Aufstieg, die Szenerie auf dem Gipfel, bis hin zum einsetzenden Gewitter und dem darauf folgenden Abstieg – jeweils mit einer plastischen Vertonung der dazugehörigen Naturereignisse. Dabei ist das Werk weitaus mehr als eine spätromantische Tonmalerei: Die zyklische Anlage vom Morgengrauen bis zur Dämmerung kann auch als zeitlose Allegorie auf das menschliche Leben betrachtet werden.