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Kay Uwe Rosseburg
Cavalleria Rusticana & Pagliacci
Pietro Mascagni & Ruggero Leoncavallo
Ein Dorf, das von starren gesellschaftlichen Strukturen und einem starken Ehrenkodex geprägt ist. Hier, wo selbstbestimmtes Leben und freies Lieben unmöglich sind, lässt Regisseur Giancarlo del Monaco hundert Jahre nach deren Entstehung die beiden Opern Pagliacci und Cavalleria rusticana spielen. „Ihr werdet also sehn, wie sich die Menschen wirklich lieben“, heißt es darin. Doch dann kommt es zum Doppelmord aus Eifersucht.
„Das Theater und das Leben sind nicht dieselbe Sache“
MELODRAMMA IN EINEM AKT & DRAMA IN EINEM PROLOG UND ZWEI AKTEN
Komposition: Pietro Mascagni & Ruggero Leoncavallo
Libretto: Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci nach den
Scene popolari von Giovanni Verga & Libretto vom Komponisten
Komposition: Pietro Mascagni & Ruggero Leoncavallo
Libretto: Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci nach den
Scene popolari von Giovanni Verga & Libretto vom Komponisten
Das Stück
- Pause Eine Pause von ca. 35 Minuten nach Cavalleria rusticana
- Altersempfehlung Ab 13 Jahren / Klasse 8
- Sprache In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
„Ihr werdet also sehn, wie sich die Menschen wirklich lieben.“ Im Prolog von Pagliacci wird der Anspruch italienischer, veristischer Kunst formuliert, ländliche Lebenswirklichkeiten lebensnah auf der Bühne abzubilden und sich menschlichen Leidenschaften zuzuwenden. Ein Prinzip, das auch Cavalleria rusticana bestimmt. Giancarlo del Monaco lässt beide Opern in demselben Dorf spielen, das von starren gesellschaftlichen Strukturen und einem starken Ehrenkodex geprägt ist. Selbstbestimmtes Leben und freies Lieben sind hier nicht möglich. Die Verletzung (männlicher) Ehre wird mit Gewalt beantwortet. Auch fahrende Gaukler:innen können keine Leichtigkeit ins Dorf bringen. Während einer Aufführung kommt es zum Doppelmord aus Eifersucht.