Elena Zaremba
Elena Zaremba studierte an der Gneissin Musikschule und am Gneissin Musikinstitut in ihrer Heimatstadt Moskau. 1984 wurde sie in das Ensemble des Bolschoj Theaters aufgenommen, an dem sie wichtige Partien ihres Faches sang, unter anderem in »Boris Godunow« (Marina, Fjodor und Schenkwirtin), »Eugen Onegin« (Olga), »Pique Dame« (Polina) und in »Das Rheingold« (Erda). Es folgten Debüts am Royal Opera House Covent Garden (»Fürst Igor«), an der Metropolitan Opera (»Eugen Onegin«) und bei den Bregenzer Festspielen (»Carmen«). Sie sang unter anderem in Florenz, San Francisco, Wien, Köln, Brüssel, Tel Aviv, Tokio, Washington sowie an der Opéra National de Paris, der Bayerischen Staatsoper München und bei den Salzburger Festspielen. Im Januar 2001 folgte die Künstlerin der Einladung der Metropolitan Opera zu einem Galakonzert anlässlich des 60. Geburtstages Plácido Domingos. Mit ihm sang sie Duette aus »Il Trovatore« unter dem Dirigat von James Levine. Es folgten »Un Ballo in Maschera«, dirigiert von Plácido Domingo in New York sowie in Europa ein Auftritt bei Luciano Pavarottis Jubiläumskonzert. Im selben Jahr feierte Elena Zaremba in »Falstaff« ihr zehnjähriges Bühnenjubiläum. Sie verkörperte Fricka (»Das Rheingold«) in Madrid und wirkte bei der Neuproduktion von »Les Troyens«, dirigiert von James Levine, an der Metropolitan Opera mit. Mit Luciano Pavarotti sang die Mezzosopranistin bei einer Gala in Monte Carlo. Sie war an der Opéra Bastille (»Les Troyens«), am Liceu in Barcelona (»Chowanschtschina«) und an der Deutschen Oper Berlin (»Carmen«) zu erleben. Die Künstlerin interpretierte außerdem die Cieca in »La Gioconda« am Teatro Real in Madrid und die Carmen in Graz. Des weiteren war sie am Opernhaus in Barcelona in einer Produktion von »Pique Dame« sowie in einer Wiederaufnahme von »Un Ballo in Maschera« in Bilbao zu erleben. Es liegen zahlreiche Plattenaufnahmen mit Elena Zaremba vor, unter anderem von »Boris Godunow«, »Das Rheingold« und »Un Ballo in Maschera« sowie von Beethovens 9. Sinfonie unter Christoph von Dohnányi. Als Marfa (»Chowanschtschina«) gab Elena Zaremba in der Spielzeit 1995/96 ihr Debüt an der Hamburgischen Staatsoper, eine Rolle, die sie in der Spielzeit 2010/11 erneut verkörpert. Sie gab hier zwei Konzerte und war fünfmal in ihrer Paraderolle als Carmen zu erleben, zuletzt in der Spielzeit 2001/02. In der Spielzeit 2006/07 sowie in der darauf folgenden sang die Künstlerin die Ulrica in »Un Ballo in Maschera«.