Impression Cavalleria Rusticana
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Kay Uwe Rosseburg

Cavalleria Rusticana & Pagliacci

Pietro Mascagni & Ruggero Leoncavallo
Inszenierung von 1988
Ein Dorf, das von starren gesellschaftlichen Strukturen und einem starken Ehrenkodex geprägt ist. Hier, wo selbstbestimmtes Leben und freies Lieben unmöglich sind, lässt Regisseur Giancarlo del Monaco hundert Jahre nach deren Entstehung die beiden Opern Pagliacci und Cavalleria rusticana spielen. „Ihr werdet also sehn, wie sich die Menschen wirklich lieben“, heißt es darin. Doch dann kommt es zum Doppelmord aus Eifersucht.

„Das Theater und das Leben sind nicht dieselbe Sache“

Cavalleria Rusticana

  • Komposition: Pietro Mascagni
    Libretto: Giovanni Targioni-Tozzetti

Pagliacci

  • Komposition: Ruggero Leoncavallo
    Libretto: Guido Menasci nach den Scene popolari von Giovanni Verga & Libretto vom Komponisten
  • 1890 17. Mai, Uraufführung am Teatro dell’opera di Roma
  • 1892 21. Mai, Uraufführung am Teatro Dal Verme in Mailand
  • 1988 28. Januar, Premiere dieser Inszenierung an der Hamburgischen Staatsoper
  • 2027 Am 17. März um 18:15 findet der Vortrag in der FRAMING Hall im Foyer 2. Rang der Vortrag „Fetisch Stimme: Veristisches Singen – Wie sing man lebensnah?“ von Christine Lemke-Matwey statt.
    FRAMING Hall im Foyer 2. Rang

    Mit Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung

Das Stück

  • Spielstätte Staatsoper, Großes Haus
  • Dauer
    180 Min
  • Pause Eine Pause von ca. 35 Minuten nach Cavalleria rusticana
  • Altersempfehlung Ab 13 Jahren / Klasse 8
  • Sprache In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
„Ihr werdet also sehn, wie sich die Menschen wirklich lieben.“ Im Prolog von Pagliacci wird der Anspruch italienischer, veristischer Kunst formuliert, ländliche Lebenswirklichkeiten lebensnah auf der Bühne abzubilden und sich menschlichen Leidenschaften zuzuwenden. Ein Prinzip, das auch Cavalleria rusticana bestimmt. Giancarlo del Monaco lässt beide Opern in demselben Dorf spielen, das von starren gesellschaftlichen Strukturen und einem starken Ehrenkodex geprägt ist. Selbstbestimmtes Leben und freies Lieben sind hier nicht möglich. Die Verletzung (männlicher) Ehre wird mit Gewalt beantwortet. Auch fahrende Gaukler:innen können keine Leichtigkeit ins Dorf bringen. Während einer Aufführung kommt es zum Doppelmord aus Eifersucht.
Rahmenprogramm

Mit FRAMING the REPERTOIRE beleuchten wir vergangene Inszenierungen als eigenständige Kunstform.

  • GUIDANCE: Diskutieren Sie mit jungen Expert:innen über Werk, Inszenierung und Relevanz – vor, während und nach jeder Vorstellung in den Foyers

  • Am 17. März um 18:15 findet der Vortrag in der FRAMING Hall im Foyer 2. Rang der Vortrag „Fetisch Stimme: Veristisches Singen – Wie sing man lebensnah?“ von Christine Lemke-Matwey statt.
    FRAMING Hall im Foyer 2. Rang

    Mit Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung

Cavalleria Rusticana & Pagliacci

Pietro Mascagni & Ruggero Leoncavallo

  • Dauer
    180 Min
  • Pause Eine Pause von ca. 35 Minuten nach Cavalleria rusticana
  • Altersempfehlung Ab 13 Jahren / Klasse 8
  • Sprache In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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