Impression Die Entführung aus dem Serail
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Jörg Landsberg

Die Entführung aus dem Serail

Wolfgang Amadeus Mozart
Inszenierung von 2021
„Es lebe die Liebe, nur sie sei uns teuer“, singen die Pärchen in Wolfgang Amadeus Mozarts Entführung aus dem Serail. Dabei ist das Liebesglück in der Entführung alles andere als gesichert: Trotz des monogamen Versprechens und der musikalischen Höhenflüge voller Sehnsucht und Humor wissen nicht alle ihr Begehren zu bändigen, gerade die weiblichen Figuren erahnen im Roulette der romantischen Liebe die Verheißungen der Untreue. Oder macht Monogamie doch glücklich?

„Das reine Mozart-Glück.“
Hamburger Abendblatt

SINGSPIEL IN DREI AKTEN
Komposition: Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto: Johann Gottlieb Stephanie
  • 1782 16. Juli, Uraufführung am Burgtheater in Wien
  • 2021 17. Oktober, Premiere dieser Inszenierung an der Hamburgischen Staatsoper
  • 2027 Am 22. Januar um 18:45 findet der Vortrag „Fetisch Stimme: Vom hohen f''' bis zum Verzweiflungsschrei – Musiktheater zwischen Sprechen und Singen“ von Prof. Dr. Magdalena Zorn statt.
    FRAMING Hall im Foyer 2. Rang

    Mit Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung

Das Stück

  • Spielstätte Staatsoper, Großes Haus
  • Dauer
    160 Min
  • Pause Eine Pause von ca. 25 Minuten nach dem zweiten Akt (nach ca. 95 Minuten)
  • Altersempfehlung Ab 14 Jahren / Klasse 9
  • Sprache In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
„Es lebe die Liebe, nur sie sei uns teuer“, singen die Pärchen in Wolfgang Amadeus Mozarts Entführung aus dem Serail – ein Hohelied auf die „romantische Liebe“ als Bollwerk gegen die Unbill der Welt? Dabei ist das Liebesglück in der Entführung alles andere als gesichert: Trotz des monogamen Versprechens wissen nicht alle ihr Begehren zu bändigen, gerade die weiblichen Figuren erahnen die Verheißungen der Untreue. Indes gibt es auch jenen, der von vorneherein nicht Teil des Versprechens ist, den Herrscher und unerhört Liebenden Bassa Selim. Ob er nie gelernt hat, am libidinösen Reigen teilzunehmen (somit neudeutsch ein „Incel“ avant la lettre wäre) oder ob ihm im Roulette der romantischen Liebe das Glück einfach nicht hold war, bleibt unklar. Singen zumindest darf der Bassa bei Mozart nicht. Dafür aber begeben sich alle anderen Figuren mit unbändiger Sehnsucht und Humor auf (musikalische) Höhenflüge. Denn die sind eben auch Teil des monogamen Liebesversprechens.
Rahmenprogramm

Mit FRAMING the REPERTOIRE beleuchten wir vergangene Inszenierungen als eigenständige Kunstform.

  • GUIDANCE: Diskutieren Sie mit jungen Expert:innen über Werk, Inszenierung und Relevanz – vor, während und nach jeder Vorstellung in den Foyers

  • Am 22. Januar um 18:45 findet der Vortrag „Fetisch Stimme: Vom hohen f''' bis zum Verzweiflungsschrei – Musiktheater zwischen Sprechen und Singen“ von Prof. Dr. Magdalena Zorn statt.
    FRAMING Hall im Foyer 2. Rang

    Mit Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung

Die Entführung aus dem Serail

Wolfgang Amadeus Mozart

  • Dauer
    160 Min
  • Pause Eine Pause von ca. 25 Minuten nach dem zweiten Akt (nach ca. 95 Minuten)
  • Altersempfehlung Ab 14 Jahren / Klasse 9
  • Sprache In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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