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Hilde van Mas
3. Blaues Konzert
Harmonie & Dissonanz
Ein Klangdialog aus Erinnerungen, Emotionen und überraschenden Wendungen. Unter der Leitung von Omer Meir Wellber verschränkt das 3. Blaue Konzert Barock und Moderne zu einem vielschichtigen Hörerlebnis: Giovanni Battista Pergolesis „Stabat Mater“ (1736) – klar, eindringlich, unmittelbar – begegnet dem Violakonzert (1985) von Alfred Schnittke zwischen zarter Reflexion und orchestraler Kraft. Ein musikalisches Miteinander in produktiven Spannungen.
Programm
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Dirigent
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ViolaLawrence Power
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SopranAloisia De Nardis
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MezzosopranJanetka Hoşco
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ALFRED SCHNITTKE
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Konzert für Viola und Orchester
GIOVANNI BATTISTA PERGOLESI
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„Stabat Mater“
Das Konzert
- Spielstätte Elbphilharmonie, Großer Saal
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Dauer
120 Min
- Altersempfehlung Ab 10 Jahre
Gegensätze ziehen sich an und treten hier unmittelbar in Dialog. Im dritten Blauen Konzert verschränken sich barocke Klangwelt und moderne Ausdruckskraft zu einem vielschichtigen Ganzen: Giovanni Battista Pergolesis „Stabat Mater“ (1736) begegnet dem Violakonzert (1985) von Alfred Schnittke – Satz für Satz ineinander verwoben. Was zunächst als reiner Gegensatz erscheint, gewinnt im Hören an Tiefe. Pergolesis Musik richtet den Blick auf menschliches Leid und Mitgefühl: klar, eindringlich, unmittelbar. Schnittkes Violakonzert vereint zarte Reflexion mit orchestraler Kraft und lässt die Viola als Stimme zwischen Nähe und Widerstand erscheinen. Ein Klangdialog aus Erinnerungen, Emotionen und überraschenden Wendungen.
Unter der Leitung von Omer Meir Wellber wird dieses Aufeinandertreffen zum offenen Prozess des Hörens und Entdeckens. Die vokalen Partien übernehmen junge Stimmen aus der Accademia del Maggio Musicale Fiorentino. So entsteht ein musikalisches Miteinander, das Differenzen nicht einebnet, sondern sie als produktive Spannung hörbar werden lässt.
Unter der Leitung von Omer Meir Wellber wird dieses Aufeinandertreffen zum offenen Prozess des Hörens und Entdeckens. Die vokalen Partien übernehmen junge Stimmen aus der Accademia del Maggio Musicale Fiorentino. So entsteht ein musikalisches Miteinander, das Differenzen nicht einebnet, sondern sie als produktive Spannung hörbar werden lässt.
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In Kooperation mit der