© ×
Bildrechte über Hamburgische Staatsoper

Die Unruhenden

Gustav Mahler/Christoph Marthaler
In der Ferne erklingt ein Horn, ein Akkordeon atmet aus. Ein Sopran versucht sich an einer Melodie, ein Wald wächst aus dem Bühnenboden. Regisseur Christoph Marthaler lichtet den Nebel der Gustav-Mahler-Interpretation und betrachtet das Werk des Komponisten, der von 1891 bis 1897 Erster Kapellmeister der Hamburgischen Staatsoper war in Zimmerlautstärke.

Christoph Marthaler meets Gustav Mahler – ein Abend in Zimmerlautstärke

Ein Abend in Zimmerlautstärke
Musiktheater von Christoph Marthaler mit Kompositionen von Gustav Mahler

Das Stück

  • Spielstätte Staatsoper, opera stabile
  • Pause Keine
  • Altersempfehlung Ab 12 Jahren / Klasse 7
  • Sprache In deutscher Sprache
In der Ferne erklingt ein Horn, ein Akkordeon atmet aus. Ein Sopran versucht sich an einer Melodie, ein Wald wächst aus dem Bühnenboden.

Regisseur Christoph Marthaler hat in den Jahrzehnten seines Schaffens schon öfter Musik des Komponisten Gustav Mahler verwendet. Für Die Unruhenden lichtet er nun den Nebel der Gustav-Mahler-Interpretation und betrachtet in der opera stabile das Werk des Komponisten, der von 1891 bis 1897 Erster Kapellmeister der Hamburgischen Staatsoper war, auf sehr persönliche Weise – in Zimmerlautstärke.

Schon zu seinen Lebzeiten hatte Mahlers von Innerlichkeit, Naturphantasie und Metaphysik durchdrungene Musik in Hamburg einen schweren Stand. In den 1930er Jahren wurde es von den Nationalsozialisten zu „entarteter Musik“ erklärt und von jeglicher Aufführung ausgeschlossen. Begegnen wir auch heute wieder Ausschließungsanstrengungen, wenn auch auf anderem Gebiet?

Christoph Marthaler inszeniert mit Die Unruhenden den ersten Teil einer Serie über eigenschöpferische Intendanten, die – anlässlich des 350. Geburtstages der Staatsoper Hamburg im Jahr 2028 – in den nächsten Jahren fortgesetzt wird. Welcher Kunst, welcher Wissenschaft wir uns dann wohl entledigt haben werden?

„Dass mit Christoph Marthaler einer der – das darf man ohne Übertreibung sagen – zentralen Künstler:innen des Welttheaters seine Rückkehr an unser Haus feiert: das erfüllt mich mit größter Freude! […] Und wir kompensieren – mit dem poetischen & schalkhaften Understatement, das Christoph Marthaler zu eigen ist – eines der größten Versäumnisse der Musikgeschichte: dass Gustav Mahler, der vielleicht bedeutendste Operndirigent seiner Zeit, nie selbst für das Musiktheater geschrieben hat. Oder vielleicht doch...?“ TOBIAS KRATZER, Intendant der Staatsoper
Rahmenprogramm

Das Vermittlungsprogramm der Hamburgischen Staatsoper

  • Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Foyer, keine Anmeldung erforderlich
  • Am 10. Februar 2026, findet im Anschluss an die Vorstellung ein Publikums­gespräch CLICK in – debatte: Bilanzen mit Produktionsbeteiligten im Vorderhaus statt, das die Möglichkeit bieten möchte, in einen Dialog über die Inszenierung zu treten und Seh- und Höreindrücke Revue passieren zu lassen. Hier können Fragen gestellt, Eindrücke geschildert und Kritik geübt werden.

Dossier
Interview: Mahler im Konjunktiv

Christoph Marthaler, Johannes Harneit und Malte Ubenauf im Gespräch mit Katinke Deecke

Zum Interview

Die Unruhenden

Gustav Mahler/Christoph Marthaler

  • Pause Keine
  • Altersempfehlung Ab 12 Jahren / Klasse 7
  • Sprache In deutscher Sprache

Alle Termine