Peter Galliard

Solist:innen
Porträt: Peter Galliard
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Maximilian Probst

Peter Galliard wurde in Chur, Schweiz, geboren und studierte Gesang am Voralberger Landeskonservatorium und an der Universität Mozarteum Salzburg. 1985 war er Preisträger beim Internationalen Mozart-Wettbewerb, woraufhin ihn Rolf Liebermann an die Hamburger Staatsoper engagierte, zu deren Ensemble er bis heute gehört. Gastengagements führten ihn u. a. an die Oper Frankfurt, die Oper Leipzig, die Staatsoper Unter den Linden Berlin und die Semperoper Dresden. Zu seinem Repertoire gehörten zunächst vor allem Partien des lyrischen Tenorfachs wie u. a. Tamino (Die Zauberflöte), Jaquino (Fidelio), Peter Ivanov (Zar und Zimmermann), Lensky (Eugen Onegin) und Narraboth (Salome). Zunehmend spezialisierte er sich auch auf Charakterrollen wie u. a. Loge und Mime (Das Rheingold, Siegfried), Die Knusperhexe (Hänsel und Gretel) und Hauptmann (Wozzeck). Er arbeitete mit Regisseuren wie August Everding, Harry Kupfer und Peter Konwitschny und mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Christian Thielemann, Ingo Metzmacher, Kiril Petrenko und Simone Young. 2017 wurde Peter Galliard mit dem Titel Kammersänger der Stadt Hamburg geehrt. An der Hamburgischen Staatsoper singt er in der Spielzeit 2026/27 Gastone (La traviata), Remendado (Carmen) und die Titelfigur in der Neuproduktion Störtebeker. (Stand: 05/2026)