Manfred Voss

Manfred Voss begann seine Karriere in den 1960er-Jahren am Bremer Theater und setzte 1976 mit dem Licht für Patrice Chéreaus Der Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen einen Meilenstein der Lichtgestaltung. In den folgenden Jahrzehnten war er für das Licht sämtlicher Bayreuther Neuinszenierungen verantwortlich und prägte dort neun Ring-Zyklen. Parallel dazu arbeitete er an Opernhäusern in Wien, München, Berlin, Leipzig, Oslo, Brüssel, Barcelona, Paris, Amsterdam, Tokio, St. Petersburg und bei den Salzburger Festspielen. Von 1990 bis 1995 war Voss an der Hamburgischen Staatsoper engagiert, anschließend leitete er bis 2003 die Beleuchtung der Bühnen der Stadt Köln. Als Gast-Lichtdesigner betreute er weiterhin bedeutende Produktionen im internationalen Opernbereich, darunter zahlreiche Produktionen in Zusammenarbeit mit Peter Konwitschny. (Stand: 12/2025)