Anna Gabler

Porträt: Anna Gabler
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Luis Steinkellner

Die Sopranistin Anna Gabler hat sich im jugendlich-dramatischen Fach einen Namen gemacht und gastiert mit ihrem weit gespannten Repertoire an vielen der international renommierten Bühnen.

Zu wichtigen Engagements der vergangenen Spielzeiten zählen die Titelpartie in Ariadne auf Naxos am Tiroler Landestheater Innsbruck, die Frau in Schönbergs Erwartung an der Canadian Opera Company Toronto, Vérité (Guercoeur) an der Oper Frankfurt, ihr Rollendebüt als Kundry (Parsifal) sowie Senta (Der fliegende Holländer) am Staatstheater Nürnberg, Geneviève (Le Roi Arthus) und Angèle (Graf von Luxemburg) bei den Festspielen Erl, Wagners Ring des Nibelungen an der Opéra national de Paris, in dem sie unter der Leitung von Philippe Jordan als Freia (Das Rheingold) sowie 3. Norn und Gutrune (Götterdämmerung) zu erleben war, Gutrune unter Christian Thielemann an der Semperoper Dresden und unter Kirill Petrenko an der Bayerischen Staatsoper, Elsa in Lohengrin am Theater Lübeck, Senta an der Wiener Volksoper, Esmeralda in Franz Schmidts Notre Dame bei den Festspielen St. Gallen, Agathe (Der Freischütz), Chrysothemis (Elektra), Arabella und Capriccio-Gräfin an der Wiener Staatsoper, Eva (Die Meistersinger von Nürnberg) unter Daniele Gatti bei den Salzburger Festspielen und unter Vladimir Jurowski beim Glyndebourne Festival, Ortlinde (Die Walküre) und Senta in einer Kinderopernproduktion bei den Bayreuther Festspielen, Leonore (Fidelio) und Carlotta (Die Gezeichneten) an der Oper Köln, Salome am Stadttheater Klagenfurt und am Nationaltheater Mannheim, ihr Rollendebüt als Female Chorus (The Rape of Lucretia) am Stadttheater Gießen sowie die Gräfin Mariza am Staatstheater Karlsruhe.

Mit ersten Festengagements in Düsseldorf und Nürnberg legte Anna Gabler den Grundstein für ihre internationale Karriere. Gastspiele führten sie neben den genannten Bühnen nach Brüssel, Paris, Frankfurt, Hamburg, Dresden und Tokio. In ihrer bisherigen Laufbahn arbeitete sie mit einigen namhaften Regisseuren wie Andreas Kriegenburg, Stefan Herheim, David McVicar, Christof Loy und Katharina Thalbach zusammen.

Im Konzertbereich sang sie unter anderem Mahlers achte Sinfonie, Brittens War Requiem, Orchesterlieder von Joseph Marx, Eislers Deutsche Symphonie und Verdis Messa da Requiem.