Anna Gabler
Jurinac und Dietrich Fischer-Dieskau. Noch während ihres Studiums wurde sie Mitglied des Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper. Von 2001/02 bis 2004/05 war die Sopranistin Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein und anschließend am Staatstheater Nürnberg. In dieser Zeit sang sie Partien wie Musetta und Mimì in »La Bohème«, Micaёla in »Carmen«, Agathe in »Der Freischütz« sowie Freia in »Das Rheingold« und Gutrune in »Götterdämmerung«.
Gastauftritte führten sie als Gretel (»Hänsel und Gretel«) und Erste Dame (»Die Zauberflöte«) an die Bayerische Staatsoper, wo sie mit Fabio Luisi und Ivor Bolton zusammenarbeitete. Im Dezember 2006 gab sie ihr Debüt an der Staatsoper Dresden als Gretel in Katharina Thalbachs Neuinszenierung von »Hänsel und Gretel«. Im Mai 2008 folgte ihr Rollendebüt als Elsa in »Lohengrin« am Staatstheater Nürnberg. Im November gastierte sie in Steve Nieves »Welcome to the Voice« als Ghost of Norma am Théâtre du Châtelet in Paris. Auch als Tochter in einer Neuproduktion von »Cardillac« gab die Sopranistin im März 2009 in Dresden ihr Debüt. Im Januar 2010 debütierte sie als Fünfte Magd in »Elektra« am Théâtre de la Monnaie in Brüssel und als Eva in »Die Meistersinger von Nürnberg« beim Glyndebourne Festival. Seit 2007 ist sie außerdem regelmäßiger Gast bei den Bayreuther Festspielen, beispielsweise als Ortlinde in »Die Walküre« unter der Leitung von Christian Thielemann. 2009 interpretierte sie die Senta in der ersten Bayreuther Opernproduktion für Kinder von »Der fliegende Holländer«. Im September 2009 sang sie die Elsa ein weiteres Mal unter der Leitung von Frank Beermann und unter der Regie von John Dew beim Richard Wagner Verband Minden. Zu weiteren Partien zählen unter anderem Miranda in »Prospero«, Nedda in »I Pagliacci«, Agathe und Arminda (»La Finta Giardiniera«), Hanna Glawari in »Die lustige Witwe« und Vierte Magd in »Die Frau ohne Schatten«.
In der Saison 2010/11 gab sie an der Hamburgischen Staatsoper ihr Debüt als Gutrune in Claus Guths Neuproduktion der »Götterdämmerung«. 2013 ist sie erneut in dieser Partie zu erleben.
Foto: Gerhard Schwengler