Johannes Harneit

Johannes Harneit
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Johannes Harneit, 1963 in Hamburg geboren, studierte an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Komposition, Musiktheorie und Dirigieren. Er dirigierte u. a. am Oldenburgischen Staatstheater, am Theater Bremen, am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, am Deutschen Nationaltheater Weimar, an der Oper Wuppertal, an der Staatsoper Hannover, und an der Oper Leipzig. Am Teatro La Fenice dirigierte er die Uraufführung von Maurizio Kagels Rapimento in der Inszenierung von Herbert Wernicke. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihr mit Karsten Wiegand, Herbert Wernicke (Die lustige Witwe), Christoph Marthaler (The unanswered Question und Tiefer Graben 8) und Peter Konwitschny (u. a. mit zwei Kompositionsaufträgen Abends am Fluss und Hochwasser, Heidelberg, 2015). In seiner Zeit als Musikdirektor der Staatsoper Hannover dirigierte er Al gran sole carico d´amore von Luigi Nono (Regie: Peter Konwitschny) und die Uraufführung iOpal von Hans-Joachim Hespos (Regie: Anna Viebrock). Beide Inszenierungen wurden als Inszenierung bzw. Uraufführung des Jahres von der Opernwelt ausgezeichnet. An der Hamburgischen Staatsoper dirigierte er verschiedene Uraufführungen, u.a. Katze Ivanka und Frankenstein, sowie eigene Kompositionen, u. a. IchundIch und Silvesternacht. Bei Alban Bergs Lulu von Christoph Marthaler bearbeitete und dirigierte Harneit den unvollendeten 3. Akt. In der Spielzeit 2025/26 übernimmt Harneit die Musikalische Leitung von Christoph Marthalers Neuproduktion Die Unruhenden. (Stand: 12/2025)