Davide Damiani
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Davide Damiani wurde in Tavullia, Italien, geboren und studierte Gesang, Komposition, Kontrabass und Dirigieren am Conservatorio Rossini in Pesaro, am Conservatorio Arrigo Boito in Parma sowie am Conservatorio G. B. Martini in Bologna. Im Alter von sieben Jahren begann Damiani das Bajan, ein russisches Instrument welches dem Akkordeon ähnelt, zu spielen, welches seitdem einen wesentlichen Bestandteil seiner künstlerischen Identität bildet. Der Bariton war von 1995 bis 1999 Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper und gastierte seitdem an Opernhäusern wie der Deutschen Oper Berlin, der Metropolitan Opera in New York, der Oper Frankfurt, dem Théâtre Royale de la Monnaie in Brüssel, dem Teatro Massimo di Palermo, dem Teatro La Fenice di Venezia sowie an den Festivals d'Aix-en-Provence und dem Maggio Musicale di Firenze. 2024 war er bei der Sagra Musicale Malatestiana in Rimini sowohl als Sänger, Bajanist und Dirigent engagiert. Zu den Partien seines Repertoires gehören u. a. Scarpia (Tosca), Conte di Almaviva (Le nozze di Figaro), Belcore (L`elisir d`amore), Giorgio Germont (La Traviata) sowie die Titelpartien in Don Giovanni, Macbeth, Guillaume Tell, Nabucco und Rigoletto. Seit Anfang 2025 ist er Leiter des Opernstudios des Johannes-Brahms-Konservatorium in Hamburg. An der Hamburgischen Staatsoper debütierte 2010 als Escamillo in Carmen und kehrte 2014 als Sonora in La fanciulla del West zurück. In der Spielzeit 2025/26 spielt er das Bajan in der Neuproduktion Die Unruhenden (Regie: Christoph Marthaler). (Stand: 12/2025)