Elisabeth Stöppler

Porträt: Elisabeth Stöppler
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Sandra Then

Elisabeth Stöppler, geboren in Hannover, studierte Klavier an der Musikhochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Schauspiel in Rom und Musiktheaterregie in Hamburg. Während ihres Studiums arbeitete sie u. a. als Regieassistentin mit Regisseuren wie Johannes Schaaf und Stefan Herheim und hospitierte bei Peter Konwitschny. Seit 2003 arbeitet sie als freie Musiktheaterregisseurin und inszenierte u. a. am Nationaltheater Weimar, der Staatsoper Hannover, der Oper am Rhein Düsseldorf, der Oper Frankfurt, der Oper Graz, bei der Ruhrtriennale sowie bei den Bregenzer Festspielen. Von 2014 bis 2022 war sie Hausregisseurin am Staatstheater Mainz. Zu ihren wichtigen Inszenierungen zählen u. a. ein mehrfach ausgezeichneter Britten-Zyklus mit Peter Grimes, Gloriana und War Requiem am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Verdis Un ballo in maschera, Henzes Gisela! und We come to the river sowie der Doppelabend aus Strawinskys Oedipus Rex und Dallapiccolas Il prigioniero an der Semperoper Dresden. Am Staatstheater Mainz realisierte sie u. a. Al gran sole carico d’amore, Die Eroberung von Mexiko, Mathis der Maler, Norma, Faust, Médée, Le nozze di Figaro und Don Carlo. Für ihre Inszenierung von Wagners Götterdämmerung am Theater Chemnitz erhielt Stöppler 2019 den Deutschen Theaterpreis Der Faust in der Kategorie Regie Musiktheater, die Uraufführung von Bernhard Langs Dora an der Staatsoper Stuttgart wurde von der Zeitschrift Opernwelt zur Uraufführung des Jahres 2024 gewählt. An der Hamburgischen Staatsoper inszenierte sie 2004 den Abend Ein weltliches Bankett und kehrt in der Spielzeit 2025/26 als Regisseurin der Neuproduktion Stockhausen für Kinder: Michaels Reise zurück. (Stand: 03/2026)