Thomas Pfaffinger

Porträt: Thomas Pfaffinger
© ×
Simon Höfele

Thomas Pfaffinger lebt und arbeitet als multidisziplinärer Künstler in Hannover. Während seines Studiums der zeitgenössischen Musik entwickelte Pfaffinger eine einzigartige Klangsprache im Bereich der experimentellen Elektroakustik. Seine Performances und Installationen wurden in renommierten Institutionen und auf Festivals präsentiert, darunter die Paris Fashion Week, Berlin Atonal, die Neue Nationalgalerie Berlin, die Amsterdam Art Week, die Galerie Ze dos Bois in Lissabon, CONTEMPORARY VENICE, der Bonner Kunstverein, die Kestner Gesellschaft Hannover, das ZKM Karlsruhe, das Musik21-Festival, die transmediale Berlin und das ctm-Festival Berlin.

Pfaffinger schafft Werke, die Klang, Performance und Installation miteinander verschmelzen. Ein zentraler Schwerpunkt seiner künstlerischen Praxis ist die Erforschung der Psychologie des Erlebnisses und des menschlichen Verhaltens in spezifischen Kontexten. Sein visuelles Vokabular manifestiert sich vorwiegend in dunkleren und abstrakten Kompositionen, die sich mit den Feinheiten des Unterbewusstseins auseinandersetzen. Sein künstlerisches Schaffen zielt darauf ab, die Annahmen und Vorurteile des Betrachters durch die Schaffung immersiver Umgebungen, die ein multisensorisches Erlebnis bieten, in Frage zu stellen. Seiner Ansicht nach ist das auditive Erlebnis ebenso wichtig wie das visuelle, und er integriert Klanglandschaften und Live-Performances in seine Installationen, um eine Atmosphäre zu schaffen, die den Betrachter auf einer tieferen persönlichen Ebene mit dem Kunstwerk verbindet.

Er arbeitete und kooperierte mit bedeutenden Persönlichkeiten der Branche wie Billy Bultheel, Constantin Hartenstein oder Steffen Goldkamp. 2024 gründete er in Hannover das Atelier Anthrazit – einen gemeinnützigen Verein, in dem sich die Mitglieder an der Schnittstelle von Architektur, Kunst, Installation und Klang bewegen.