Prof. Dr. Susanne Rupp
Prof. Dr. Susanne Rupp, geboren in Karlsruhe, studierte Musikwissenschaft, Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaft an der LMU München, der TU Berlin und der Glasgow University. Nach Assistenzen und Forschungsprojekten an der TU Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der FU Berlin, u. a. im Sonderforschungsbereich Kulturen des Performativen, führten Vertretungs- und Gastprofessuren sie an die Universität Stuttgart und die FU Berlin. Seit 2007 ist sie Professorin für Britische Literatur und Kultur an der Universität Hamburg, von 2014 bis 2023 war sie zugleich deren Vizepräsidentin für Studium und Lehre. Seit 2024 leitet sie das Zentrum für Lehrkräftebildung Hamburg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der englischen Literatur und Kultur der frühen Neuzeit. Neben einer komparatistischen Ausrichtung, in deren Mittelpunkt die Verbindung von Musik und Literatur steht, widmet sie sich in ihrer Forschung den Schnittstellen von Theologie und Literatur. Gegenwärtig ist sie an der interdisziplinären DFG-Forschungsgruppe Geistliche Intermedialität in der Frühen Neuzeit beteiligt. Zu ihren wichtigsten Publikationen zählen From Grace to Glory, Die Macht der Lieder sowie der Sammelband Performances of the Sacred in Late Medieval and Early Modern England. In der Spielzeit 2025/26 hielt sie im Rahmen der Programmlinie FRAMING the REPERTOIRE den Vortrag „Elisabeth I.: Repräsentationen weiblicher Herrschaft im 16. Jahrhundert“ begleitend zur Wiederaufnahme von Maria Stuarda. (Stand: 08/2026)