Prof. Dr. Irmela Hijiya-Kirschnereit
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Irmela Hijiya-Kirschnereit ist seit 1991 Professorin für Japanologie an der Freien Universität Berlin. Zuvor lehrte sie von 1985 bis 1986 als Professorin für japanische Literatur und Literatursoziologie an der staatlichen Hitotsubashi University in Tokyo sowie von 1986 bis 1991 als Professorin für Gegenwartsbezogene Japanologie an der Universität Trier. Von 1996 bis 2004 war sie Direktorin des Deutschen Instituts für Japanstudien (DIJ) in Tokyo. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der modernen und zeitgenössischen japanischen Literatur, der Komparatistik, Sprachsoziologie, Kultursemiotik sowie in methodologischen Fragen der Japanforschung. Sie ist gewähltes Mitglied zahlreicher internationaler wissenschaftlicher Vereinigungen, so auch des japanischen PEN-Zentrums, Gründungsmitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Mitglied der Academia Europaea (London), sowie der Leopoldina: Nationale Akademie der Wissenschaften, und war Präsidentin der European Association for Japanese Studies . Als alleinige Herausgeberin betreute Hijiya-Kirschnereit unter anderem die renommierte Reihe Japanische Bibliothek im Insel Verlag sowie die wissenschaftliche Schriftenreihe Iaponia Insula – Studien zu Kultur und Gesellschaft Japans. Zu ihren wichtigsten Publikationen zählt die Monografie Selbstentblößungsrituale zur autobiografischen Gattung des Shishōsetsu in der modernen japanischen Literatur sowie zahlreiche Beiträge zur japanischen Literatur- und Kulturgeschichte, zu Fragen kultureller Identität und zu deutsch-japanischen Kulturbeziehungen. Hijiya-Kirschnereit kuratierte in der Spielzeit 2025/26 die künstlerische Intervention zu Madama Butterfly in Zusammenarbeit mit der Dramaturgie an der Hamburgischen Staatsoper. In der Spielzeit 2026/27 vertieft sie diese Auseinandersetzung mit unserem Kulturverständnis und Exotismus in Zusammenhang mit Madama Butterfly in ihrem Vortrag „Tatort Oper: Exotismus – Der Seidenkimono". (Stand: 05/2026)