Prof. Dr. Dorothea Rede­penning

Dorothea Redepenning, geboren in Glückstadt, studierte Musik mit Hauptfach Querflöte sowie Musikwissenschaft, Germanistik und Romanistik in Hamburg. Nach dem Examen 1978 promovierte sie 1984 mit einer Arbeit über das Spätwerk Franz Liszts. Anschließend war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Projekt Liszt-Schriften in Detmold sowie Lehrbeauftragte für Slawische Musikkulturen an der Universität Hamburg. 1993 habilitierte sie sich mit einer Arbeit zur Geschichte der russischen Musik im 19. Jahrhundert. Nach Vertretungsprofessuren in Marburg und Erlangen war sie von 1997 bis 2020 Professorin an der Universität Heidelberg. Darüber hinaus war sie u. a. Mitherausgeberin der Zeitschrift Die Musikforschung, Fachbeirätin der Neu-Edition von Musik in Geschichte und Gegenwart, Studiendekanin der Philosophischen Fakultät Heidelberg sowie Mitglied des Exzellenzclusters Asia and Europe in a Global Context. Seit 2025 ist sie Präsidentin der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Musik Osteuropas, insbesondere Russlands und der Sowjetunion, die Musik des 19. und 20. Jahrhunderts, Opern- und Symphoniegeschichte, Musik und Politik sowie Franz Liszt und Dmitrij Schostakowitsch. (Stand: 05/2026)