Elisabeth Bronfen
Elisabeth Bronfen ist Professorin emerita für Anglistik und Amerikanistik an der Universität Zürich sowie Global Distinguished Professor an der New York University. Sie promovierte an der Universität München mit einer Arbeit über literarische Raumkonzepte im Werk von Dorothy M. Richardson und habilitierte sich mit der vielbeachteten Studie Over Her Dead Body über Darstellungen von Weiblichkeit und Tod. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze zu Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft, Philosophie, Gender Studies, Psychoanalyse, Film und visueller Kultur. Darüber hinaus arbeitet sie als Kuratorin und Autorin für Ausstellungskataloge und tritt regelmäßig als Kommentatorin zu kulturpolitischen und gesellschaftlichen Themen in internationalen Medien auf. Zu ihren jüngsten Publikationen zählt neben Shakespeare und seine seriellen Motive, und Kochen nach Laune, der Roman Händler der Geheimnisse. Für ihre wissenschaftliche Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, darunter 2017 mit der Martin-Warnke-Medaille der Aby-Warburg-Stiftung sowie 2021 mit der Ehrendoktorwürde der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. In der Spielzeit 2026/27 hält sie am 2. April 2027 im Rahmen der Programmlinie FRAMING the REPERTOIRE den Vortrag „Tatort Oper: Exotismus – Wahrsagerei“ begleitend zur Wiederaufnahme von Un ballo in maschera. (Stand: 06/2026)