Melanie Hübel, Marketingleiterin Sawade
Ein süßer Gruß
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Tobias Kratzer: Frau Hübel, am 15. März 2026 hat unsere Kooperation begonnen. Ich finde den Gedanken sehr schön, dass das Publikum nach der Premiere von DIE GROSSE STILLE eine Praline von Sawade bekommen hat. Ein kleiner Moment zum Abschluss eines besonderen Abends.
Melanie Hübel: Wir freuen uns sehr darüber. Eine Opernpremiere ist immer etwas Besonderes. Eine Praline passt gut dazu – klein, aber mit viel Handwerk und Geschichte. In gewisser Weise gar nicht so weit entfernt von einem Musiktheaterabend wie man denken könnte.
Kratzer: Zumal DIE GROSSE STILLE, inszeniert von Christopher Rüping gemeinsam mit unserem Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber, auch eine Frage stellt: Was bedeutet Tradition, und wie lange trägt sie? Das berührt auch unsere beiden Häuser.
Hübel: Ja, das stimmt. Sawade wurde 1880 gegründet. Seit 146 Jahren machen wir Pralinen. Und auch die Staatsoper hat eine lange Geschichte.
Kratzer: Die Hamburgische Staatsoper wurde 1678 gegründet und gilt als einzige Bürgeroper Deutschlands. In zwei Jahren feiern wir 350-jähriges Jubiläum. Diese Geschichte spürt man – und sie gibt uns zugleich die Verpflichtung, immer wieder neu anzufangen.
Hübel: So ist es auch bei uns. Unsere Rezepte haben Wurzeln, aber wir entwickeln sie weiter. Wir achten auf exzellente Zutaten und arbeiten ständig daran, noch besser zu werden. Handwerk bedeutet für uns Sorgfalt – und die Freude daran, etwas Eigenes zu schaffen, das Bestand hat.
Kratzer: Das kenne ich gut. Oper ist ebenfalls Handwerk: auf und hinter der Bühne, im Orchestergraben. Viele Menschen arbeiten dafür sehr konzentriert und mit großer Hingabe. Am Ende entsteht daraus etwas Gemeinsames.
Hübel: Und etwas, das die Sinne berührt. Eine Praline spricht Geschmack, Duft und Textur an. Theater und Musik öffnen Augen und Ohren – und manchmal auch das Herz.
Kratzer: Deshalb gefällt mir die Idee, dem Publikum am Ende noch etwas mitzugeben. Nach einem Abend über Mozart, über Stille und Zeit bleibt ein Moment des Genusses. Eine kleine Geste der Gastfreundschaft.
Hübel: Für uns ist es ebenfalls ein Zeichen der Wertschätzung. Vielleicht begleitet die Praline die Besucher:innen noch ein Stück – auf dem Heimweg oder am nächsten Morgen, wenn sie sich an den Abend erinnern.
Kratzer: Die Hamburgische Staatsoper und Sawade – zwei Häuser mit Geschichte, die beide weitergehen wollen. Ich glaube, das passt gut zusammen.
Hübel: Davon bin ich überzeugt. Und ich freue mich sehr, dass wir am 15. März die erste Praline überreicht haben.
Kratzer: Ein süßer Auftakt – und ein schönes Versprechen an unser Publikum.
Am 15. März 2026 sowie bei allen weiteren Opernpremieren im Großen Haus der Spielzeit 2025/26 erhalten die Gäste der Oper zum Abschluss des Abends Sawade-Pralinen.
Mit Beginn der Spielzeit 2026/27 erhalten alle Besucher:innen nach jeder Ballett- und Opern-Vorstellung eine Praline zum Abschied auf dem Weg nach Hause. Wir freuen uns sehr und danken Sawade dafür, uns diese Geste der Gastfreundschaft zu ermöglichen.
Hamburg, den 16. März 2026