HANDLUNG: Die große Stille

Impression: Die große Stille
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Tanja Dorendorf

DER ABEND

Zukunft: Die Erde gibt es schon lange nicht mehr. Eine kleine Gruppe von Menschen hat sich auf ein Raumschiff flüchten können und treibt seit Ewigkeiten ziellos durchs All. Die Tage ähneln sich. Es gibt nur wenig Abwechslung. Die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart strukturiert das Leben der Gruppe. Die Gemeinschaft hält sich an den wenigen Ereignissen im All fest: Sterne und nahe Planeten ziehen vorbei, Sonnen grüßen immer wieder. Mahlzeiten werden eingenommen, und Mozarts Musik wird immer wieder gemeinsam gesungen. Hyacinthus,  der Sohn des Kapitäns Oebalus, fragt sich beim Betrachten  von Kunstwerken, die das Schiff seit langer Zeit als Überbleibsel der irdischen Welt beherbergt, was es wohl ursprünglich hieß, Mensch zu sein. Hyazinthus, seine Schwester Melia, und ihre gemeinsame Freundin Zephyrus fühlen sich alle drei zueinander hingezogen. 

Aliena, ein Wesen aus dem Weltraum, bittet die Gemeinschaft plötzlich um Schutz. Und stellt stellt sie damit auf die Probe. Kann Mozarts Musik und Humanität in dieser unerwarteten Situation Hilfe oder Vorbild sein? Zephyrus jedenfalls befürchtet, dass Aliena die Beziehung zwischen ihr, Hyazinthus und Melia ins Wanken bringen könnte. Zephyrus tötet Hyacinthus und bezichtigt Aliena des Mordes. Der  Sterbende jedoch enttarnt die wahre Täterin. Aliena verwandelt mittels ihrer übernatürlichen Kräfte Zephyrus in Wind und Hyazinthus Körper in Blumen.  Trotz aller Bemühungen ist die Menschheit erneut in ihre eigene Inhumanität zurückgefallen.

Ob ein Neubeginn am Ende noch möglich ist?