Andreas Homoki
Andreas Homoki, geboren in Marl, Ruhrgebiet, studierte Schulmusik und Germanistik in West-Berlin. Seine Inszenierung von Die Frau ohne Schatten (1992 Genf) erlangte internationale Aufmerksamkeit, 1994 erhielt sie den französischen Kritikerpreis, nachdem sie am Pariser Théâtre du Châtelet gezeigt wurde. Seine Regiearbeiten führten ihn an international bedeutende Häuser wie u. a. die Oper Frankfurt, die Bayerische Staatsoper München, die Wiener Staatsoper, die Semperoper Dresden, die Staatsoper Unter den Linden Berlin, die Deutsche Oper Berlin, die Opéra national de Paris und das Royal Opera House Covent Garden London. 2002 wurde er Chefregisseur und zwei Jahre später Intendant der Komischen Oper Berlin, ab 2012 bis 2025 war er Intendant des Opernhaus Zürich. Beide Häuser wurden während seiner Intendanzen zum Opernhaus des Jahres gekürt, u. a. von der Fachzeitschrift Opernwelt. Diese kürte auch seine Inszenierung Lunea (2018 Zürich) zur Uraufführung des Jahres. Weitere erfolgreiche Inszenierungen am Opernhaus Zürich waren u. a. Der fliegende Holländer (Koproduktion mit dem Teatro alla Scala Mailand und Den Norske Opera Oslo), Lady Macbeth von Mzensk, Fidelio, Lohengrin (Koproduktion mit der Wiener Staatsoper), Wozzeck und I puritani. Seit 1999 ist er Mitglied der Akademie der Künste Berlin. An der Hamburgischen Staatsoper inszenierte er Rigoletto (1994), Faust (2011) und Luisa Miller (2014). (Stand: 01/2026)