Sarah Aristidou

Porträt: Sarah Aristidou
© ×
Weronika Izdebska

Sarah Aristidou, geboren in Paris, studierte an der Universität der Künste Berlin und an der Bayerischen Theaterakademie August Everding München. 2017 bis 2019 war sie Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Engagements führten sie u. a. an die Oper Köln, die Oper Frankfurt, die Bayerische Staatsoper München, die Semperoper Dresden, die Wiener Staatsoper, die Opernhäuser von Kopenhagen und Malmö sowie die Bregenzer und die Salzburger Festspiele. Als herausragende Interpretin zeitgenössischer Musik wurde sie 2022 mit dem Belmont-Preis ausgezeichnet. Aribert Reimann verfasste seine Cinq Fragments français de Rainer Maria Rilke für sie (2015, Kissingen). 2018 sang sie die Partie der Shoko in der Uraufführung von Thomas Larchers Das Jagdgewehr bei den Bregenzer Festspielen. 2022 brachte sie Jörg Widmanns für sie komponiertes Werk Labyrinth V für Sopran solo zur Uraufführung (Frankfurt). Zu den Partien ihres Repertoires gehören u. a. Zerlina (Don Giovanni), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Isemene (Mitridate, re di Ponto), Sophie (Der Rosenkavalier), Hanako (Hanjo), Michaela (Koma) und Venus und Gepopo (Le Grand Macabre). An der Hamburgischen Staatsoper wird sie in der Spielzeit 2026/27 als Sonne / Prinzessin / Nachtigall in Petruschka & L’Enfant et les Sortilèges ihr Debüt geben. (Stand: 04/2026)

Mehr zu Sarah Aristidou