Karin Beier

Karin Beier
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Florian Raz

Karin Beier, in Köln geboren, studierte Anglistik sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an der Universität zu Köln. Während ihres Studiums die freie Theatergruppe Countercheck Quarrelsome. Ab Ende der 1980er Jahre war sie Hausregisseurin am Düsseldorfer Schauspielhaus, bevor sie mit Inszenierungen u. a. in Hamburg, München, Hannover, Bochum, Bonn, Zürich und Köln an großen deutschsprachigen Bühnen arbeitete. Fünf Jahre lang war sie Hausregisseurin am Burgtheater Wien, 2007 bis 2013 übernahm sie die Intendanz des Schauspiel Köln. Seit der Spielzeit 2013/14 leitet sie als Intendantin das Deutsche Schauspielhaus Hamburg. Ihre Arbeiten wurden vielfach zum Berliner Theatertreffen eingeladen, so zunächst Shakespeares Romeo und Julia (Düsseldorf, 1994) und Der Sommernachtstraum – ein europäischer Shakespeare (Düsseldorf, 1998), später dann Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen (Köln, 2010), Elfriede Jelineks Das Werk / Im Bus / Ein Sturz (Köln, 2011), Schiff der Träume (Hamburg, 2016), Reich des Todes (Hamburg, 2021) und Anthropolis II: Laios (Hamburg, 2024). Ihre Inszenierungen wurden mehrmals zur Inszenierung des Jahres von Theater heute und zur Besten Inszenierung von Die Deutsche Bühne gekürt. 2017 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. 2024 wurde das Deutsche Schauspielhaus Hamburg unter ihrer Leitung zum Theater des Jahres gekürt. An der Hamburgischen Staatsoper inszenierte sie Die Nase und Maria Stuarda. (Stand: 12/2025)